Wednesday, 17. august 2011 3 17 /08 /Aug. /2011 15:42

Ich hasse Umzugsstress....aber wenn ich bedenke, dass ich dann erstmal ein eigenes Arbeitszimmer habe und endlich wieder in Ruhe schreiben kann, dann lohnt sich der Stress schon ein wenig....

 

Mir gehen momentan so viele Dinge durch den Kopf - irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich mich gerade finde!!!

Hört sich unverständlich an ...ist es aber nicht...ich hatte mich irgendwo in den letzten Jahren verloren und nun ist eine Zeit gekommen, wo ich wieder sein kann oder z. T. auch endlich so sein kann wie ich bin!!!

Wer mich sehr gut kennt - weiß, was ich meine!!! ;-)

 

Ich habe zu oft meine Bedürfnisse und Gefühle zurückgestellt - ich habe mich angepasst - ich habe einen Teil meines Lebens (in Berlin) aufgegeben....und in den letzten Wochen ist mir bewusst geworden, dass ich vieles davon vermisse.....gerade auch, seid ich ein paar Tage in Berlin war...

 

Früher war ich sehr viel mit Freunden unterwegs...ob in die Disco, zum Essen, in eine Bar oder auch einfach mal in eine Kneipe oder in ein Pub auf ein Bier oder Guiness oder in den Park -"bewaffnet mit ner Decke, nem Picknickkorb um zu Chillen!!!!!

 

Trotzdem ich die Ruhe mag und die Natur genieße habe ich festgestellt, dass ich noch nicht alt genug bin, um nur noch Ruhe zu haben....ich liebe es mit Freunden einfach mal so eine "Kneipentour" zu machen...oder mit ein paar Getränken im Gepäck irgendwo rauszufahren und sich an einen See zu setzen...etc.

 

 

 

 

von Selene - veröffentlicht in: Das Leben
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Wednesday, 10. august 2011 3 10 /08 /Aug. /2011 17:30

 

Die Luft war sehr schwül, am Himmel zogen dunkle Wolken auf. In der Ferne hörte man schon ein leichtes Grollen und die Sonne verdunkelte sich allmählich.

Sie  hatte sich einen Tag für sich gegönnt. Da das Wetter am Morgen so schön war beschloss sie, eine Burgruine zu besuchen, sie genoss diese Stille in den Ruinen und konnte so ihre Seele mal baumeln lassen. Sie war zwar nicht so schlank, aber sie hatte eine sehr weibliche Figur, die trotz allem die Blicke der Männer anzog. Sie genoss diese Blicke, weil sie ihr eine Art Bestätigung gaben ihr Selbstvertrauen. Ihr viel den ganzen Tag schon ein Mann mit dunklen Haaren und diesen magischen  Augen auf, der sie immer wieder ansah. Sie spürte ein gewisses Knistern, was von seinen Blicken ausging. Sie lächelte ihm kurz zu, als sie ihre Sachen zusammen packte. Das Gewitter kam immer näher und plötzlich fing es an zu regnen. Sie schaute sich um, um einen trocken Platz zu suchen, wo sie sich unterstellen konnte bis das Gewitter vorüber war. Aber warum unterstellen dachte sie sich, sie genoss den Regen auf ihrer Haut.  Doch als der Regen immer stärker wurde suchte sie zuflucht in einem Kellergewölbe der Burg. Und da war auch wieder dieser Mann nun standen sie beide nebeneinander und schauten dem Regen zu. Er sagte zu ihr: „Ist das nicht ein wunderschönes Naturschauspiel, ich liebe Sommerregen und dann noch diese magische Atmosphäre“. Sie nickte ihm zu, denn es ging ihr genauso. Für sie gibt es nichts Schöneres als im Sommer, wenn es regnet spazieren zugehen und den Regen auf ihrer Haut zu spüren.  Sie überlegte die ganze Zeit, wo er eigentlich auf einmal hergekommen war, denn sie war ganz alleine die Straße hochgelaufen und  es stand auch nirgends ein Auto…Ein warmes Gefühl holte sie aus ihren Gedanken, denn der berührte ihre Hand  und schaute ihr  tief in die Augen und plötzlich spürte sie eine sehr starke Spannung zwischen beiden. Plötzlich kam er ihr doch bekannt vor. Es war derselbe Mann, den sie in der Walburgisnacht bereits gesehen hatte. Sollte es ein Geist sein? Hatte er Wort gehalten und nun sehen sie sich wieder?  Dann nahm er ihr Gesicht in beide Hände und küsste ihr die Regentropfen vom Gesicht. Dabei suchte er mit seinem Mund nach ihrem Mund. Er küsste sie auf den Mund und sie öffnete leicht ihre Lippen und erwiederte den Kuss. Während sie sich leidenschaftlich küssen sanken sie langsam auf den Boden. Es war so ein kribbelndes Gefühl, dass sie Angst hatte, wenn sie die Augen öffnet, dass es nur ein Traum sei.

Langsam öffnete er die Knöpfe ihrer Bluse….und sie spürte seine starken und doch zarten Hände auf ihrem Körper…..ihr Verlangen nach ihm war so stark, dass sie es kaum erwarten konnte, dass er weiter machte…

Doch plötzlich hielt er inne und sah sie an. Diesen Blick wird sie nie vergessen…seine Augen glühten vor Leidenschaft……aber er hielt weiter inne und sagte zu ihr…noch ist es nicht soweit…das Jahr ist noch nicht um…wir vereinen uns in der Walburgisnacht…wie es die Prophezeihung sagt…

 

 

Prophezeihung.jpg

von Selene - veröffentlicht in: Geschichten/Gedichte
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Wednesday, 10. august 2011 3 10 /08 /Aug. /2011 17:28

Es ist Walburgisnacht.  Die Nacht der Hexen und jedem ist bekannt, dass Hexen Töchter des gefallenen Engels Luzifer - also des Teufels – sind. Und sie kommen aus der Hölle. Dort ist es sehr feurig - so sind Hexen auch – sie sind etwas heißblütiger und phantasievoller...als „normale“ Frauen…..

Mit diesem Gedanken treffen sich alle in der alten Burgruine. Einige sind verführerisch gekleidet und maskiert. Es ist Nacht, die Flammen unzähliger Kerzen und Fackeln lodern im Wind, Rauch und der  Sinne vernebelnde Duft geheimnisvoller Räuchermischungen strömt durch das alte Gemäuer, höllische oder auch himmlische Klänge hallen durch den Raum.

Eine Hexe  gekleidet in einem rot-schwarzen Kleid,  wie die pure Versuchung,  schreitet herein, in der Hand hält sie einen roten und einen schwarzen Seidenschal. Mit diesen wird sie den „Auserwählten“ die Hände fesseln und die Augen verbinden, damit er das Ritual der Liebe genießen kann. Wer es sein wird weiß sie nicht.  Sie weiß nur, dass er sie finden wird.  So steht es in der Prophezeiung. Dort steht, dass er sie finden wird und sich mit ihr vereint, wenn es an der Zeit ist.  Sie stellte sich an eine Mauer und schaute sich das bunte Treiben aus der Ferne an. Plötzlich spürte sie in ihrem Nacken warmen Atem.  Als sie sich umdreht blickt sie in zwei wunderschöne braune Augen und empfängt ein wundervolles und gleichzeitig geheimnis-volles Lächeln. Er hatte dunkles Haar und ein hübsches männliches Gesicht. Ohne mit ihr zu sprechen drückte er sie gegen die Mauer und küsste sie leidenschaftlich. Dann zog er sie in eine dunkle Ecke und nahm ihr die Seidenschals aus der Hand. Er fesselte sie damit an ein Gittertor und verband  ihr die Augen. Wieder küsste er sie, dieses mal aber mit einer Leidenschaft die sie vorher noch nie erlebt hatte. Ihre Zungen spielten zart mit einander. Ein wohlig warmes Gefühl durchströmte ihren Körper. Sie spürte die magische Leidenschaft und das Knistern in der Luft. Dann spürte sie seine Hände auf ihrem Körper. Er streichelte glitt mit seinem Mund ihren Hals entlang. Es durchzuckte sie wie ein Blitz. Ihr Herz fing an zu rasen. Sie  spürte seinen warmen Atem an ihrem ganzen Körper. Er berührte sie kaum und doch spürt sie seine Lippen überall.  Plötzlich hielt er inne. Dann hörte sie ihn ganz leise sprechen. Sie konnte die Worte aber nicht verstehen. „Elen feana or govas nîs. Aníron cen.“ (Ein Stern leuchtet über unsere Begegnung. Ich begehre dich.)  Er nahm ihr den Schal von den Augen und sah sie an.  Und sagte: Telithon ad. (Ich werde wieder kommen).

Dann küsste er sie und ging in Richtung Tor und verschwand in der Dunkelheit.

Sie weiß nicht wie viel Zeit vergangen war, als die anderen sie fanden. Sie war noch immer mit dem Seidenschal an das Gittertor gefesselt. Alle wollten wissen, was passiert war. Wer und warum sie an das Tor gefesselt war. Obwohl er nicht mehr sichtbar war, spürte sie seine Anwesenheit und seine Küsse auf ihrer Haut. Als man ihr die Hände los band, lächelte sie alle geheimnisvoll an und sagte: „Nächstes Jahr werden wir die Walburgisnacht wieder auf dieser Burg verbringen, denn hier sind wir an dem Ort der für uns bestimmt ist. Hier finden wir unsere Ahnen.“

 

 Varda.jpg

 

von Selene - veröffentlicht in: Geschichten/Gedichte
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Sunday, 12. june 2011 7 12 /06 /Juni /2011 19:50

"...das ist kein guter Umgang für Dich...." - Diesen oder ähnliche Sätze haben wir doch alle als Teenager gehört und wahrscheinlich auch bei unseren eigenen Kindern gesagt!

Nur ist es immer richtig, den Kindern bestimmte Kontakte zu verbieten, denn das Verbot macht doch das ganze erst interessant!

Also, wenn mir meine Mutter was verboten hatte, tat ich es um so lieber. Ich durfte z. B. damals nicht Tanzen gehen - warum, keine Ahnung, dass hat sie mir bis heute nicht gesagt - aber gerade weil ich es nicht durfte, war es eben interessanter für mich! Ich wartete bis sie schlief - mein Vater war Fernfahrer und nur alle 4 Wochen zu Hause - daher war es um so leichter sich nachts über den Gartenzaun rauszuschleichen - wenn man Vater zu Hause war, war es schwierig, denn er ging  abends nochmal in den Garten bzw. über den Hof und schaute ob alles in Ordnung war.

 

Also bin ich dann halt später raus! Ich lief über den Parkplatz, dort warteten schon meine Freunde und wir fuhren nach Hoppegarten oder Mahlsdorf oder auch Rahnsdorf zur Disco.

Es war immer echt schön dann...gerade weil es mir ja verboten war...Damals schwor ich, dass ich es meinem Kind später nicht verbieten würde. Tat ich glaube ich auch nicht!

 

Auf jedenfall ist das mit die schönste Zeit meines Lebens...und das Leben hält bestimmt noch tolle Dinge für mich bereit!

 

Theoretisch könnte ich ein Buch über mein Leben schreiben, denn genug durchgemacht und erlebt habe ich ja, aber wen interessiert das schon. Daher schreibe ich lieber hier ab und zu kurze Sequenzen aus meinem Leben.

 

von Selene - veröffentlicht in: Das Leben
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Saturday, 11. june 2011 6 11 /06 /Juni /2011 20:39

Eigentlich wollte ich ja eine Reihe über Frauen im 21. Jahrhundert schreiben...nur wo sind diese Frauen...wollen sie ihre Geschichte nicht erzählen? Gut 1-2 Frauen haben mir angekündigt, dass sie erzählen möchten...haben nur momentan keine Zeit...

 

Nun habe ich die Idee entwickelt auch andere interessante Geschichten aufzuschreiben, denn auch Männer haben bestimmt etwas zu erzählen.......die Idee ist noch nicht ganz ausgereift, aber vielleicht hat einer eine Idee dazu......

 

 

von Selene - veröffentlicht in: Frauen im 21. Jahrhundert...
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